Looden - Mit U-Boot kollidiert

Topfoto © Hans Albert Ulmer

Kollision mit dem amerikanischen Atom-U-Boot " Tu


Bevor die Hagen ins Dock ging , musste erst ein Teil der, mit Seewasser getränkten Ladung, gelöscht werden. Das war nicht so einfach. Die Luke 2 war zum grössten Teil mit Zellulose beladen.Die Zellulose war so aufgequollen, daß das Hauptdeck an der Achterkannte Luke 2.
sich um3 cm verzogen hatte.Blatt für Blatt und mit Presslufthämmer wurde die Zellulose aus der Luke gestemmt. Inzwischen hatten auch Taucher das Unterwasserschiff der Hagen untersucht. Weil es aber unter Wasser stockdunkel war, konnte der Havariebereich nur .
abgetastet werden. Die Taucher berichteten von einem großen Fremtkörper, der im Schiff steckte.
Ein paar Tage später, im Dock, sahen wir dann die Bescherung: der ganze Sonarturm der "Tullibee " steckte in unser Dampfer. Er hatte ein 6m großes Loch in das Schiff gerissen. Wir
waren alle sehr erstaunt darüber, daß das U-Boot mit einem solchen Schaden seine Reise fortsetzen konnte.Im Dock wurde, wegen der Geheimhaltung alles mit Planen verhängt..Die Reparatur dauerte 3 Wochen. Ende Oktober setzten wir unsere Reise nach Europa fort.
Nach dieser aufregenden Reise musterten Ingrid und ich in Hamburg von der " Hagen " ab.
Es war unsere letzte gemeinsame Reise bei der Reederei Hapag - Lloyd. AG

Wer diese Geschichte gelesen hat , wird die Geschichte besser verstehen wenn er den Film
gesehen hat. Looden - MS "Hagen" Kollision

2.2. Offz = (der Zweite, zweite Offizier)
O.A. = (Offiziersanw

Text: Albertus Looden

Bildnachweis:
Foto Urheber gem. 7 Urh G: Albertus Looden (Mit freundl. Genehmigung für www.seefahrtsfreunde.de)